Konfi-Wochenende in Stötten auf der Schwäbischen Alb

Umweltbewusst fuhren wir am Freitag, 15. März, mit der Bahn nach Geislingen und von dort weiter nach Stötten. Das Freizeitheim des Evang. Kirchenbezirks Geislingen war unser Ziel – ein Haus, das an diesem Wochenende außer den nahen Kirchenglocken und dem stürmischen Wind, der um die Ecke pfiff, keinen Lärm von außerhalb kannte. Nach wenigen Metern Fußmarsch entlang der Dorfstraße befanden wir uns schon in der freien Natur auf der Hochebene oberhalb von Geislingen. Wie bestellt zeigte am Samstagmittag die Sonne ihr Gesicht, sodass wir eine Wanderung entlang des Albtraufs machen konnten, auf dem Himmelsfelsen Wunderkerzen für unser Geburtstagskind entzündeten, unsere selbstgebackenen Brötchen vesperten und wieder zurück auf der Hochfläche die feuchte Wiese zum Drachensteigen und Spielen nutzen konnten.

190317 Konfi WEDer bunte Abend am Freitag, mit Spiel und Spaß war ein fröhlicher Auftakt. Super war auch am nächsten Morgen das Frühstücksbüffet, das unsere Köchin, Frau Springmann, für uns bereitstellte.

Das Thema, das uns durch das Wochenende begleitete, war das Abendmahl, seine Bedeutung und Entstehungsgeschichte. Etwas sehr besonderes war es dann, dass wir am Samstagabend eine Seder-Feier erleben durften. Der Sederabend ist der erste Abend des jüdischen Passahfestes. Die bitteren Kräuter werden wir so schnell nicht vergessen.

Für den Gottesdienst am Sonntag waren wir Konfis verantwortlich. Wir bereiteten alles vor – den Raum, die Liturgie, ein Anspiel, die Predigt und was sonst noch alles zu einem Gottesdienst gehört – es war schon etwas aufregend und spannend.

Natürlich ist die Gemeinschaft beim Konfi-Wochenende mit das Wichtigste: Zeit, miteinander zu reden, zu lachen, singen, spielen und zu feiern! Schön war´s!

 

Foto: privat