Evangelische Stiftskirche Stuttgart

Mitten im Leben

Gedanken zur Jahreslosung

Ich glaube; hilf meinem Unglauben (Markus 9,24)

Was ist Glaube?
"Ich glaube; hilf meinem Unglauben" ist die Losung für das Jahr 2020. Ist das nicht ein Widerspruch? Entweder Glaube oder Unglaube – aber doch nicht beides zusammen. Oder doch?

Heil-loses Durcheinander
Die Jahreslosung nimmt uns mitten in ein gravierendes spirituelles Problem hinein. Ein Mann hatte einen Sohn mit "einem Geist, der ihn sprachlos macht", der ihn schäumen und zu Boden stürzen ließ (Vers 17). Jesus sollte ihn befreien. Da die hilfesuchenden Menschen Jesus nicht antrafen, erwarteten sie, dass die anwesenden Jünger Jesu das Problem des Kindes beheben könnten. Doch die konnten das nicht. Der Druck auf sie wurde groß und sie waren ratlos. Für beide Seiten war die Situation peinlich. Jesus musste schnellstens zurück kommen!

Wo ist nur die Vorfreude hin ausgewandert? Früher war viel mehr Vorfreude da. Da hatte man noch nicht so viel Geld. Man konnte sich nicht einfach alles kaufen. Da konnte man sich zu Weihnachten oder zum Geburtstag wirklich etwas wünschen und man wusste nie, ob man es wirklich bekommen würde. Denn für Wünsche gibt es keine Bekomm-Garantie. Damals nicht und heute auch nicht. Aber man hat ganz fest daran geglaubt und sich voller Freude vor-gefreut und vertraut, dass es die anderen schon gut mit einem meinem und einem den Herzenswunsch erfüllen.

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